Anästhesie und Sedoanalgesie

Anästhesie ist sowohl der Zustand einer iatrogen induzierten reversiblen Unempfindlichkeit mit dem Ziel eine Intervention zu ermöglichen, als auch ein medizinisches Verfahren, um diesen Zustand herbeizuführen. Der Zustand Anästhesie kann sich auf den gesamten Organismus (Allgemeinanästhesie) oder einzelne Bezirke (Regionalanästhesie) beziehen.

Allgemeinanästhesie (= Narkose) ist die allgemeine Betäubung des Organismus mit zentraler Schmerz- und Bewusstseinsausschaltung.

Analgesie ist die Aufhebung der Schmerzempfindung.

Zur Durchführung einer Allgemeinanästhesie kommen unterschiedliche Medikamentengruppen zum Einsatz: Hypnotika, Sedativa oder Inhalationsanästhetika, um den Bewusstseinsverlust und die Dämpfung vegetativer Funktionen herbeizuführen, hochwirksame Schmerzmittel und gegebenenfalls Muskelrelaxanzien.

Analgosedierung oder Sedoanalgesie ist der kombinierte Einsatz von Analgetika und Sedativa (oder Hypnotika) zur Abschirmung des Patienten gegenüber diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen mit dem Ziel des schmerzfreien, schlafend-weckbaren Patienten (an der Grenze zur Anästhesie).
Die notwendige Sedierungstiefe bei intensivmedizinischen Patienten wird anhand von Ansprechbarkeitstests beurteilt, der „Golden Standard“ ist der Richmond Agitation Sedation Scale (RASS).

Als Lokalanästhesie wird die örtliche Schmerzausschaltung im Bereich der Nervenendigungen oder Leitungsbahnen ohne Beeinträchtigung des Bewusstseins bezeichnet.

Zur Anästhesie und Sedoanalgesie bietet Pfizer folgende Produkte an:
Um Zugang zu erhalten, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich.