Akne

Epidemiologie

  • Akne ist eine der häufigsten dermatologischen Erkrankungen und wahrscheinlich eine der häufigsten Krankheiten überhaupt. Laut der NHANES-Studie aus den USA leiden rund 30% der Frauen und 32% der Männer an Akne.
  • Eine Studie in Hamburg zeigte ein signifikant erhöhtes Auftreten der Akne bei 14- bis 29-Jährigen auf. Rund 70-95% der Jugendlichen wiesen in dieser Untersuchung Akneläsionen auf.
  • Bei etwa 10% der Patienten persistiert die Akne bis über das 25. Lebensjahr hinaus.

Allgemeines

  • Akne ist eine Talgdrüsenerkrankung, die gekennzeichnet ist durch sogenannte Komedonen, sowie durch Pusteln, Rötungen der Haut und Seborrhoe.
  • Bei der Pathogenese der Akne können mehrere Faktoren eine Rolle spielen. Einerseits geht man davon aus, dass genetische Veranlagungen existieren, andererseits können UV-Licht, Ernährung, Stress, Klima, Hormone (im Speziellen Androgene) und ungünstige bakterielle Besiedelung der Haut (im Speziellen mit Propionibacterium acnes [P. acnes]) einen negativen Einfluss auf die Entstehung und Aufrechterhaltung der Krankheit haben.
  • Manche orale Kontrazeptiva können durch ihre antiandrogene Wirkung die Entstehung von Akne blockieren. Der Besiedelung der Haut mit P. acnes kann man unter anderem mit lokalen Antibiotika entgegenwirken.

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