Psoriasis

Epidemiologie

  • Bei der Psoriasis geht man von rund 125 Millionen Betroffenen weltweit aus.
  • Prävalenz von 2-3% in westlichen Industrieländern.
  • In etwa 40 Prozent der Fälle kommt die Psoriasis familiär gehäuft vor, es findet sich ein Bezug zu Merkmalen des HLA-Systems (HLA-Cw6 und -DR7), und die Patienten sind bei Erkrankungsbeginn typischerweise in der zweiten bis dritten Lebensdekade. Diese Form wird auch als Typ-1-Psoriasis bezeichnet. Bei der Typ-2-Psoriasis fehlen familiäre Häufung und HLA-Assoziation, der Gipfel der Erstmanifestation liegt in der fünften bis sechsten Lebensdekade.
  • Die Krankheit verläuft üblicherweise in Schüben mit phasenweise schwerer Symptomatik.

Allgemeines

  • Psoriasis ist eine nicht-ansteckende, entzündliche Dermatose mit multifaktorieller Ätiologie.
  • Ursächlich beteiligt sind vor allem eine genetische Disposition sowie immun-mediierte Hautreaktionen.
  • 75% der Betroffenen sind durch diese Krankheit maßgeblich in ihrem Leben beeinflusst, beginnend bei der Kleiderwahl bis hin zu Beziehungsproblemen oder gar Suizidgedanken. Diese Auswirkungen der Krankheit auf das Wohlbefinden und den Alltag der Patienten ist daher nicht zu unterschätzen und muss ergänzend zu anderen therapeutischen Maßnahmen beachtet werden.
  • Psoriasis Patienten zeigen häufig diverse Komorbiditäten. Psoriasis Arthritis, kardiovaskuläre Erkrankungen, Stoffwechselerkrankungen und Depression sind als einige Beispiele zu benennen.
    Patienten mit schwerer Psoriasis zeigen ein bis zu 50% erhöhtes Mortalitätsrisiko. Oft bleiben Komorbiditäten jedoch unerkannt. Ein gründliches Screening ist bei der Betreuung von Psoriasis Patienten essentiell.

Zur Behandlung der Psoriasis bietet Pfizer folgende Produkte an:
Um Zugang zu erhalten, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich.