Diabetes

Epidemiologie

  • Weltweit gab es 2013 ungefähr 382 Millionen Diabetiker. Diese Zahl wird laut Prognosen bis 2035 auf 592 Millionen anwachsen.
  • In Österreich leben ca. 420.000 Menschen mit der Diagnose eines Diabetes mellitus Typ I oder II. Man geht jedoch von einer hohen Dunkelziffer und somit von insgesamt knapp 600.000 Betroffenen aus.
  • Diabetes mellitus Typ I liegt nur in 10% der Fälle vor, 90% der Patienten sind von Diabetes mellitus Typ II betroffen.
  • Die Inzidenz von Diabetes mellitus Typ II ist im Steigen begriffen, der durchschnittliche Anstieg der Neuerkrankungen wird mit 3% pro Jahr angegeben.

Allgemeines

  • 2005 wurden in Deutschland 20% der Ausgaben gesetzlicher Krankenversicherungen für die Behandlung von Diabetes und resultierender Folgeerkrankungen aufgewendet.
  • Wichtigster Marker für die Schwere der Krankheit und den Therapieerfolg ist der HbA1C-Wert. Daneben ist es wichtig, regelmäßig Blutzucker, C-Peptid, Glukosurie, Insulin, Fructosamine und Ketonurie zu überprüfen.
  • Eine gut eingestellte Therapie ist wesentlich, um gravierende Akut-Komplikationen wie Hypoglykämie, schwere Ketoazidose und diabetisches Koma zu vermeiden.
  • Besonders entscheidend ist die gute Diabetes-Einstellung auch zur Vermeidung der typischen Folgeerkrankungen. Dazu gehören:
    • Bluthochdruck
    • diabetische Retinopathie
    • Neuropathie
    • periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK)
    • Myokardinfarkt
    • diabetische Nephropathie
    • Schlaganfall
    • diabetischer Fuß
    • Amputation
    • Erblindung
  • Der Diabetes mellitus ist in Industriestaaten der häufigste Grund für eine Beinamputation.

Zur Behandlung des Diabetes mellitus bietet Pfizer folgende Produkte an:
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