Hyperparathyreoidismus

Unter Hyperparathyreoidismus (HPT) versteht man im Allgemeinen eine regulatorische Störung der Nebenschilddrüse(n), welche in einer vermehrten und unphysiologischen Freisetzung des Parathormons resultiert.

Der Hyperparathyreoidismus ist die häufigste Form der Störung der Nebenschilddrüsen.

Die Inzidenz beträgt etwa 3/1000 Personen (prim. HPT), wobei Frauen häufiger erkranken als Männer. Bei etwa 2/3 der Betroffenen handelt es sich um Frauen. Grundsätzlich kann die Erkrankung in jedem Lebensalter auftreten, vermehrt erkranken jedoch Personen in der zweiten Lebenshälfte.

Unterscheidung des HPT in 3 Formen:

  • Primär:  übermäßige Freisetzung des Parathormons unabhängig von den Bedürfnissen des Organismus, meist durch Adenome der Nebenschilddrüsen hervorgerufen
  • Sekundär: regulatorische Erhöhung der Parathormon Freisetzung aufgrund von chronisch erniedrigten Kalziumspiegeln (z.B. aufgrund von Niereninsuffizienz oder Vitamin D Mangel)
  • Tertiär: entwickelt sich bei lange bestehendem sekundären Hyperparathyreoidismus, gekennzeichnet durch Hyperkalzämie aufgrund der erhöhten Freisetzung des Parathormons

Quellen:

  1. PDF icon 1_sheu-grabelus_derpathologe_03-2015.pdf
  2. www.amboss.miamed.de/Lernkarten/Hyperparathyreoidismus

 

Zur Therapie sekundären Hyperparahtyreoidismus bietet Pfizer das folgende Produkt an:
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