Herzinsuffizienz

Epidemiologie

  • In Europa werden mehr als 10 Millionen Betroffene verzeichnet. Ebenso viele leiden Schätzungen zufolge unter einer beginnenden, noch symptomlosen Herzinsuffizienz.
  • Inzidenz und Prävalenz sind stark altersabhängig. Über die gesamte Bevölkerung gerechnet liegt sie bei ungefähr 1 %, bei den über 80-Jährigen jedoch bei fast 10%.
  • Menschen mit Diabetes mellitus Typ 2 haben ein 2- bis 6-fach erhöhtes Erkrankungsrisiko.
  • 2006 lag die Herzinsuffizienz als Todesursache in Deutschland auf Platz 3, hinter der chronisch ischämischen Herzkrankheit und dem akuten Myokardinfarkt.

Allgemeines

  • Durch die extrakardiale Minderversorgung kommt es zu Kompensationsmechanismen wie beispielsweise einer Sympathikusaktivierung und Katecholaminausschüttung, einer Aktivierung des RAA-Systems, einer Ausschüttung von ADH, einer Freisetzung natriuretischer Peptide (ANP, BNP, etc.) sowie einem Remodelling und einer Hypertrophie des Herzens.
  • Wichtigste Therapiemöglichkeiten und prophylaktische Maßnahmen bestehen je nach Erfordernis aus Diätberatung und Lifestylemodifikation, adäquater körperlicher Bewegung, Restriktion der Flüssigkeitszufuhr, Alkoholabstinenz, Raucherentwöhnung, Einstellung des Blutdrucks, einer Korrektur von bestehenden Klappenfehlern, Schrittmacherimplantation sowie Therapie etwaiger Erkrankungen des Perikards.

Zur Behandlung der Herzinsuffizienz bietet Pfizer folgende Produkte an:
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