Koronargefäßerkrankungen / Angina pectoris

Epidemiologie

  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind in den Industriestaaten mit Abstand die häufigste Todesursache. Laut Statistik Austria waren Herz-Kreislauf-Erkrankungen im Jahr 2013 für 43 % aller Todesfälle verantwortlich.
  • Die Inzidenz für Myokardinfarkte liegt in Österreich bei ungefähr 300 pro 100.000 Einwohner pro Jahr.
  • Die Inzidenz der koronaren Herzkrankheit (KHK) liegt bei 0,6% pro Jahr über alle Altersklassen hinweg, wobei eine signifikante Steigerung im höheren Lebensalter gegeben ist.

Allgemeines

  • Das Erstereignis bei KHK ist in der Hälfte der Fälle ein Myokardinfarkt, in 10 % ein plötzlicher Herztod und in den übrigen 40 % äußert sie sich in pectanginösen Beschwerden. Das Risiko, eine KHK zu entwickeln, kann mittels Lebensstilmodifikation erheblich gesenkt werden. Hierzu gehören vor allem fettarme oder mediterrane Kost zur Besserung des Lipidprofils, Normalisierung des Gewichts, regelmäßige sportliche Betätigung/Tätigkeit, Stressmanagement und Raucherentwöhnung.
  • Medikamentös behandelt wird mit Betablockern, Nitraten, Calciumkanalblockern, Diuretika, Thrombozytenaggregationshemmern oder Statinen.
  • Ist die Verengung der Herzkranzgefäße weit fortgeschritten, besteht die Möglichkeit einer Stentimplantation oder Bypass-OP.

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