Bipolare Störung

Epidemiologie

  • Die Lebenszeitprävalenz der bipolaren Störungen beträgt ca. 5%.
  • Unipolar depressive und bipolare Erkrankungen haben ihren Beginn häufig schon im jugendlichen und jungen Erwachsenenalter.

Allgemeines

  • Die bipolare Störung gehört zu den affektiven Störungen und äußert sich in abwechselnd manischen (mit/ohne psychotischen Symptomen), hypomanischen und depressiven Episoden. 20% der Patienten (vor allem Frauen) leiden unter dem sogenannten „Rapid Cycling“, einem besonders raschen Wechsel zwischen den verschiedenen Phasen.
  • Die bipolare Störung hat eine multifaktorielle Genese. In verschiedenen Zwillings-, Adoptions-, und Familienstudien konnte eine genetische Disposition festgestellt werden.
  • Eine Störung in der Kalziumhomöostase mit erhöhter intrazellulärer Kalziumkonzentration und erhöhter Synthese erregungssteigender Katecholamine in manischen oder depressiven Phasen wird ebenfalls diskutiert.
  • Als Therapie werden Neuroleptika, Antipsychotika, Mood-Stabilizer und Antidepressiva eingesetzt. Es gibt atypische und typische Neuroleptika, wobei die atypischen auch auf die Serotonin-Rezeptoren wirken und somit auch eine antidepressive Wirkung entfalten.

Zur Therapie der bipolaren Störung bietet Pfizer folgende Produkte an:
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