Depressive Erkrankungen

Epidemiologie

  • Epidemiologische Untersuchungen ergaben eine Prävalenz der Depression von 12-25% bei Patienten, die ihren Hausarzt aufsuchten. Depressionen bleiben jedoch häufig unerkannt.
  • Die unipolare Major-Depression stellt weltweit mit 11% einer der häufigsten Gründe von Erwerbsunfähigkeit dar.

Allgemeines

  • Depressive Zustandsbilder sind Teil der Gruppe der ,affektiven Störungen'. Zu diesen gehören die rezidivierende depressive Störung, die depressive Episode, bipolare affektive Störungen, anhaltende affektive Störungen und andere und nicht näher bezeichnete affektive Störungen. Depression ist eine multifaktorielle Erkrankung.
  • Hauptsymptome der Depression stellen gedrückte Stimmung, Interesse- und Freudlosigkeit sowie Antriebsstörung/Müdigkeit dar. Darüber hinaus können Konzentrationsstörungen, Schlafstörungen, Selbstmordgedanken, vermindertes Selbstwertgefühl oder Appetitminderung hinzukommen.
  • Neben der Psychotherapie stellt die psychopharmakologische Therapie mit Antidepressiva einen wichtigen Eckpfeiler in der Behandlung dar. Antidepressiva haben eine stimmungsaufhellende Wirkung und entfalten diese unabhängig von der Ursache der depressiven Symptomatik. Zu den wichtigsten Antidepressiva zählen selektive Serotonin-Reuptake-Inhibitoren (SSRI), selektive Serotonin-/Noradrenalin-Reuptake-Inhibitoren (SSRI, SNRI), Noradrenalin-Reuptake-Inhibitoren (NARI) sowie trizyklische Antidepressiva. Trizyklische Antidepressiva werden heute kaum mehr in der Therapie eingesetzt.

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