Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)

Epidemiologie

  • Man geht davon aus, dass 50-90% der Bevölkerung in ihrem Leben ein Trauma erleidet.
  • Die Lebenszeitprävalenz einer PTBS in der Normalbevölkerung liegt bei ungefähr 8%. Prädisponierte Personen wie Rettungskräfte, Ärzte und Polizisten haben ein weitaus höheres Risiko, wobei das höchste wohl für Soldaten an Kriegsschauplätzen zu verzeichnen ist.
  • Missbrauchsopfer haben mit 30% und Vergewaltigungsopfer mit 50% auch eine wesentlich höhere Inzidenz einer PTBS.

Allgemeines

  • Typische Symptome einer PTBS sind Intrusionen über Albträume oder Flashbacks und die Vermeidung weiterer Traumastimuli wie von Personen, Orten oder Situationen. Auch leiden viele Patienten unter vegetativem Arousal, wodurch Schlaflosigkeit, Schreckhaftigkeit, Konzentrationsschwäche und Zittern provoziert werden. Oft kommt es auch zu Abgrenzung und Emotionslosigkeit mit stetigem Rückzug. Ebenfalls beobachtet werden Aggressionen und Bewältigungsprobleme - speziell bei Kindern.
  • Antidepressiva und die Unterdrückung des REM-Schlafes können, begleitend zu einer Psychotherapie, eine Besserung der Symptome verschaffen, jedoch per se keine Heilung erwirken.

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