Raucherentwöhnung

Epidemiologie

  • In Österreich rauchen ungefähr 23% der Bevölkerung über 15 Jahre täglich mindestens eine Zigarette.
  • In Deutschland raucht ebenfalls noch annähernd ein Drittel der Bevölkerung, wobei 24% 2009 angaben, täglich mehr als 20 Zigaretten zu konsumieren.
  • An den Folgen des Tabakkonsums sterben laut WHO jährlich 6 Millionen Menschen.
  • Aufgrund des Rauchverhaltens wird die chronisch obstruktive Lungenkrankheit (COPD) im Jahr 2030 wohl zur dritthäufigsten Todesursache aufsteigen. Schätzungen zufolge leiden 8-13% der europäischen Bevölkerung unter COPD. 80-90% der COPD-Fälle werden durch Tabakrauchen verursacht.
  • Außerdem sind 85% der Lungenkrebstodesfälle in der EU auf Rauchen zurückzuführen.

Allgemeines

  • Tabakrauch enthält über 4.000 unterschiedliche Substanzen, die irritative Effekte, verstärkte Sekretbildung, verminderte Zilienfunktion, toxische Effekte auf Lungenzellen einschließlich der Induktion von Apoptose und Nekrose sowie immunmodulierende Effekte bis hin zur Mutagenese und Karzinogenese verursachen. Über 50 Substanzen des Tabakrauches sind als kanzerogen bekannt.
  • Das in Tabakprodukten enthaltene Nikotin führt sehr schnell zu einer oft unterschätzten Abhängigkeit. Viele Betroffene bemerken die Entzugssymptomatik erst bei Entwöhnungsversuchen, wenn es zu Gereiztheit, Unruhe, Kreislaufbeschwerden, Kopfschmerzen oder Schweißausbrüchen kommen kann. Derartige Symptome können bis zu 30 Tage anhalten und sind sehr häufig.
  • Die Rückfallwahrscheinlichkeit liegt bei nicht-medikamentöser Raucherentwöhnung und ohne ärztliche Beratung oder sonstige Hilfe bei über 95%.

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