Juvenile Idiopathische Arthritis (JIA)

Epidemiologie

  • Die juvenile idiopathische Arthritis (JIA) ist die häufigste chronische Autoimmunerkrankung im Kindes- und Jugendalter.
  • Die Prävalenz liegt bei 16-150 pro 100.000 Kindern.

Allgemeines

  • Als JIA werden chronisch entzündliche Erkrankungen der Gelenke (Arthritis) im Kindesalter (juvenil) mit unbekannter Ursache (idiopathisch) bezeichnet.
  • Man spricht von einer JIA wenn eine Arthritis, definiert als Gelenksschwellung und/oder schmerzhafte Bewegungseinschränkung, ohne dem Vorliegen einer anderen Ursache über mindestens 6 Wochen besteht und der Symptombeginn vor dem 16. Lebensjahr liegt.
  • Neben den Gelenksentzündungen und -schmerzen treten Müdigkeit, Morgensteifigkeit und ein Leistungseinbruch auf.
  • Die JIA ist keine homogene Erkrankung sondern wird in 7 verschiedene Subtypen eingeteilt, wobei die Oligoarthritis und extended Oligoarthritis am häufigsten auftreten. Weitere Subformen sind die systemische Arthritis, seronegative- und seropositive Polyarthritis, Enthesitis assoziierte Arthritis, Psoriasisarthritis und nicht klassifizierbare Arthritis.
  • Zur Therapie werden nicht-steroidale Antirheumatika, Glukokortikoide, Disease Modifying Anti Rheumatic Drugs und Biologika eingesetzt.

 

Weiterführende Informationen für Laien finden Sie hier: https://www.pfizer.at/gesundheit/seltene-erkrankungen/

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