Psoriasis-Arthritis (PsA)

Epidemiologie

  • Die Häufigkeit des Auftretens der Psoriasis-Arthritis (PsA) zeigt starke geografische Variabilität. Die Prävalenz liegt bei 10 bis 100 pro 100.000 Einwohner weltweit. Für Europa und die USA wurde eine Prävalenz von 20 bis 240 pro 100.000 Einwohner berichtet.
  • PsA tritt bei Männern und Frauen gleich häufig auf. Bei den meisten Patienten tritt die Krankheit erstmalig im Alter von 30 bis 50 Jahren auf. Rund 6 bis 42% der Psoriasis Patienten entwickeln eine PsA.

Allgemeines

  • Die Psoriasis-Arthritis ist eine Arthritis, die mit einer Psoriasis einhergeht. Sie gehört zu den Spondylarthropathien (SpA). Diese Erkrankungen stehen hauptsächlich durch folgende Merkmale miteinander in Verbindung:
    • Zusammenhang mit dem humanen Leukozyten-Antigen B27 (HLA-B27)
    • Gemeinsame klinische Symptome
    • Ähnliche Schädigung der peripheren Gelenke
  • Das American College of Rheumatology nahm die PsA erstmals 1964 als eigenständiges klinisches Krankheitsbild in die Klassifikation der rheumatischen Erkrankungen auf.
  • Die Krankheit kann auch mit extraartikulären Manifestationen verbunden sein, z.B.:
    • Psoriasen
    • dystrophische Nagelveränderung
    • Iritis oder Uveitis
    • Mundulkus
    • Urethritis
    • Fersenschmerz, wie Enthesitis
  • Die Ursachen einer PsA sind nicht gänzlich geklärt. Bei der Entstehung von PsA spielen genetische, Umwelt- und immunologische Faktoren eine Rolle. Als Umweltfaktoren kommen eine Reihe von äußeren Einflüssen in Frage, u.a. Infektionen (Grippe, Mandelentzündung, etc.), andere akute oder chronische Entzündungen, aber auch psychosoziale Faktoren wie lebensverändernde Ereignisse, psychische Belastungen und Stress. PsA hat enorme Auswirkungen auf die Lebensqualität.
  • Die PsA kann mit nichtpharmakologischen und pharmakologischen Therapien behandelt werden.
  • Zu den nichtpharmakologischen Behandlungen gehören Physiotherapie/physikalische Therapie, Anwendung von Wärme und Eis, sowie UVB-Therapie.
  • Medikamentös werden Patienten behandelt mit
    • nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR)
    • Glucocorticoiden
    • Psoralen und UV-A-Licht (PUVA)
    • Conventional Synthetic Disease Modifying Anti Rheumatic Drugs (csDMARDs) sowie Biologika (bDMARD) und zielgerichtete niedermolekulare Medikamente (tsDMARD)

Zur Therapie der Psoriasis-Arthritis bietet Pfizer folgende Produkte an:
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