Benigne Prostatahyperplasie

Epidemiologie

  • Die benigne Prostatahyperplasie (BPH) ist der häufigste gutartige Tumor des Mannes. In den ersten Lebensjahrzehnten noch sehr selten, tritt eine Hyperplasie im 6. Lebensjahrzehnt etwa bei jedem 2. Mann auf. In der 9. Dekade sind bereits 90% der Männer betroffen. Die BPH gilt aufgrund ihrer Häufigkeit als Volkskrankheit.

Allgemeines

  • Die BPH verläuft meist langsam und geht anfangs – in Stadium I – mit Symptomen wie abgeschwächtem Harnstrahl, Nachträufeln nach der Miktion, Nykturie und Pollakisurie einher. Bereits in dieser Phase haben betroffene Männer jedoch einen massiven Verlust ihrer Lebensqualität und ziehen sich sozial teils zurück. Auch das Sexualleben der Patienten beginnt sehr früh unter der BPH zu leiden.
  • In Stadium II, jenem der kompensierten Harnretention, verstärken sich die klinischen Beschwerden und der Restharn steigt auf 50-100 ml, mit entsprechender Abnahme der funktionellen Blasenkapazität.
  • In Stadium III, der dekompensierten Harnretention, kommt es zu Harnverhalt und Harninkontinenz. Außerdem nimmt die Nierenfunktion ständig ab und es kann folglich zu Urämie, Stauungsnieren, Balkenblase und Blasenpseudodivertikel kommen.
  • Während man Patienten in Stadium I und einem frühen Stadium II medikamentös behandeln kann, ist für eine fortgeschrittene BPH eine Operation die Intervention erster Wahl.

Zur Behandlung der Prostatahyperplasie bietet Pfizer folgendes Produkt an:
Um Zugang zu erhalten, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich.