Überaktive Blase

Epidemiologie

  • Die Prävalenz der Überaktiven Blase (OAB – Overactive Bladder) liegt bei ca. 12% der Allgemeinbevölkerung und ist unter Männern und Frauen gleich verteilt. Die Inzidenz steigt mit dem Alter.

Allgemeines

  • Eine überaktive Blase ist gekennzeichnet durch Pollakisurie, imperativen Harndrang und Nykturie mit oder ohne Inkontinenz. Bei der Diagnose einer überaktiven Blase müssen im Vorfeld andere Pathologien (metabolische, lokale, neurologische oder endokrine Ursachen, etc.) abgeklärt werden.
  • Als Ursachen werden eine verstärkte Innervierung (verstärkte Impulse), Veränderungen der Blasenwand oder mangelhafte zentralnervöse Hemmung diskutiert.
  • Dadurch kommt es zu einer übermäßigen Kontraktion des Detrusormuskels, der die Blase umgibt, was zu verfrühten und verstärkten Kontraktionen der Blase führt.
  • Nach physikalischer- und Verhaltenstherapie auf Stufe 1 der Leitlinien zur Behandlung von OAB kommen auf Stufe 2 Muskarin-Rezeptor Antagonisten zum Einsatz.

Zur Behandlung der überaktiven Blase (OAB) bietet Pfizer folgende Produkte an:
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