Thromboseprophylaxe und Thrombosen

Epidemiologie

  • Die Inzidenz der tiefen Venenthrombose (TVT) mit/ohne Lungenembolie (LE) beträgt ungefähr 1-2 pro 1000 Einwohner pro Jahr. Bei über 70-Jährigen liegt sie bei 1-2 pro 100 Einwohner pro Jahr und ist daher ein wichtiges Krankheitsbild.

Allgemeines

  • Venöse Thromboembolien umfassen zwei schwerwiegende Krankheitsbilder:
    • Die tiefe Venenthrombose (TVT), bei der ein Blutgerinnsel in einer tiefen Vene, vorwiegend im Unterschenkel, den Oberschenkeln oder dem Becken lokalisiert ist und den Blutfluss teilweise oder vollständig behindert.
    • Die Lungenembolie (LE), bei der ein Blutgerinnsel - meist ausgehend von einer TVT - mit dem Blutstrom mitgerissen und in die Lunge transportiert wird, wo es dann ein oder mehrere Gefäße in der Lunge verschließt.
  • TVT können Symptome wie Schmerz, Schwellung und Rötung der Extremität verursachen, aber auch völlig symptomlos sein. Eine LE kann Atemnot, Schmerzen in der Brust, blutigen Husten, etc. verursachen, ist aber auch eine häufige Ursache für plötzlichen Tod.
  • Ein sehr sensitiver Marker für venöse Thrombosen ist der D-Dimer-Test. D-Dimer ist als Fibrinabbauprodukt im Rahmen einer vorangegangenen Gerinnung im Blut nachweisbar und gibt bei entsprechender Symptomatik bzw. Anamnese einen wichtigen Hinweis auf ein thrombotisches Geschehen. Weitere Untersuchungen umfassen zum Beispiel Ultraschall oder CT.
  • Zur Prophylaxe von venösen Thromboembolien, besonders bei Risikogruppen wie Patienten mit chirurgischen Eingriffen sowie bei längerer Immobilisation, kommen Medikamente zum Einsatz, ebenso wie zur Therapie von TVT oder LE.

Zur Thromboseprophylaxe und –therapie bietet Pfizer folgende Produkte an:
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