Magen- und Duodenalgeschwüre

Epidemiologie

Peptische Geschwüre sind eine häufige Erkrankung, auch wenn die Häufigkeit abnimmt. Duodenalgeschwüre (Zwölffingerdarmgeschwüre) sind dabei im Vergleich zu Magengeschwüren rund dreimal so häufig, überwiegend sind davon Männer betroffen (etwa 3x so häufig wie Frauen). Beim Magengeschwür ist die Verteilung zwischen den Geschlechtern ausgeglichen. Insgesamt erkranken jährlich von 100.000 Personen 50 am Magen- und 150 am Duodenalgeschwür.

Allgemeines

  • Häufige Gründe für Oberbauchbeschwerden sind eine Gastritis/Duodenitis und folgend eine (peptische) Ulkuserkrankung, eine gastroösophageale Refluxerkrankung sowie funktionelle Dyspepsien aufgrund von Gastritiden. Auch idiopathische Oberbauchbeschwerden kommen vor. Bei all diesen Krankheitsbildern spielt die Zerstörung des Epithels durch einen zu niedrigen pH-Wert im oberen Verdauungstrakt eine bedeutende Rolle – „Ohne Säure kein Ulkus“.
  • H. pylori zerstört die schützende Schleimschicht des Magens und NSAR vermindern die Prostaglandinausschüttung, welche essentiell für die Schleimproduktion zum Schutze der Magenschleimhaut ist. In der Folge greift die Magensäure das ungeschützte Epithel an und das kann zu Beschwerden und letztendlich zu einer Ulkuserkrankung führen. Die Beschwerden sind im Epigastrium lokalisiert und äußern sich durch brennende retrosternale Schmerzen. Komplikationen stellen die Ulkusblutung und -perforation oder eine maligne Entartung dar.
  • Therapeutisch steht eine Reihe an Medikamenten zur Verfügung, die die Magensäureproduktion drosseln (Protonenpumpenhemmer) bzw. die Schutzfaktoren wie Prostaglandine ersetzen. Wird H. pylori mittels Atemtest oder endoskopischer Biopsie festgestellt, kann zusätzlich eine Eradikationstherapie mit Antibiotika indiziert sein.

Zur Therapie bzw. Prophylaxe von Magen- und Duodenalgeschwüren bietet Pfizer folgendes Produkt an:
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*Anteil der Erwachsenen, die nach eigener Angabe schon einmal eine ärztlich diagnostizierte Gastritis oder Duodenitis hatten