Über die Geburtseinleitung

Epidemiologie

  • Daten aus Frankreich für das Jahr 2004 ergaben einen Prozentsatz von 22,7% an Geburtseinleitungen, bezogen auf die Gesamtgeburtsrate.
  • Daten aus Kanada und den USA 2006 ergaben eine Rate von 20%.

Allgemeines

  • Unter einer Geburtseinleitung versteht man die Initiierung der Geburt unter Anwendung von Prostaglandinen bei unreifer Zervix oder mit Oxytocin zur Weheninduktion bei reifer Zervix. Ziel der Geburtseinleitung ist es, ein besseres perinatales Outcome für Mutter und Kind zu erreichen. Prostaglandine stimulieren das Myometrium, induzieren Oxytocin-Rezeptoren und initiieren eine Zervixreifung, wodurch der Geburtsvorgang in Gang gesetzt wird.
  • Häufige Indikationen für eine Geburtseinleitung sind Terminüberschreitung, welche mit einer erhöhten perinatalen Mortalität einhergeht und vorzeitiger Blasensprung, mit dem erhöhten Risiko einer fetalen oder maternalen Infektion.
  • Indiziert ist eine Geburtseinleitung auch bei plazentarer Insuffizienz bzw. intrauteriner Wachstumsretardierung sowie bei Gestationsdiabetes mit Gefahr einer Makrosomie, bei Fehlbildungen oder auch bei intrauterinem Fruchttod. Maternale Indikationen sind vor allem hypertensive Schwangerschaftserkrankungen (Gestose/Präeklampsie).

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