Über Hyperprolaktinämie

Epidemiologie

  • Hyperprolaktinämie (ein erhöhter Prolaktinspiegel im Blut) tritt relativ häufig auf. Die Häufigkeit liegt bei Frauen mit Amenorrhoe bei 10-40%.

Allgemeines

  • Ursachen für Hyperprolaktinämie sind unter anderem ein gutartiges Adenom des Hypophysenvorderlappens (Prolaktinom), ein Medikamenten-induzierter Effekt (z.B. Neuroleptika bei Unterdrückung des Dopamins), hypothalamische Veränderungen, Hypothyreose mit verstärkter Bildung von Thyroliberin als Folge einer Niereninsuffizienz oder das Empty-Sella-Syndrom.
  • Physiologisch ist ein hoher Prolaktinspiegel in der Schwangerschaft und in der Stillzeit zu verzeichnen. Prolaktin unterliegt einer physiologischen Inhibition durch Dopamin.
  • Symptome bei Frauen sind Amenorrhoe, Libidoverlust, Galaktorrhoe und Hirsutismus. Bei Männern tritt Libidoverlust und seltener Galaktorrhoe auf.
  • Medikamentös können zur Unterdrückung der Prolaktinproduktion Dopamin-Rezeptor-Agonisten eingesetzt werden.

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