Über Laktationsunterdrückung

Epidemiologie

  • Bei der Laktationshemmung wird die Milchproduktion gehemmt bevor sie beginnt, bei der Laktationsunterdrückung wird die sich im Gange befindende Milchproduktion unterdrückt.
  • Indikationen lassen sich einerseits im ausdrücklichen Wunsch der Mutter oder bei Adoptionsfreigabe des Kindes festhalten, andererseits auch in Totgeburten, Aborten, Erschöpfung der Mutter nach schwerer Geburt, akuten Infektionen oder schweren Allgemeinerkrankungen der Mutter, Brustwarzenwunden mit Gefahr einer Mastitis bzw. bestehende Mastitis und Einnahme von Medikamenten, die in die Muttermilch übergehen. Bei Nichtbehandlung kann ein Milchstau erhebliche Schmerzen bereiten.
  • Für die Laktation essentiell ist das Prolaktin, welches im Hypophysenvorderlappen gebildet wird und physiologisch unter einer Inhibition von Dopamin steht.
  • Therapeutisch werden Dopaminagonisten als Mittel der Wahl eingesetzt, die die Wirkung des Prolactin-Inhibiting-Factors imitieren. Bei 10% der Frauen, die Dopaminagonisten eingenommen haben, tritt nach einer zu kurzen (10-tägigen) Einnahme ein Rebound-Milchfluss auf.

Zur Laktationsunterdrückung bietet Pfizer folgendes Produkt an:
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