Arterielle Hypertonie

Epidemiologie

  • In Europa leiden ungefähr 44% der über 35-Jährigen unter arterieller Hypertonie.
  • Bei 85-90% der Betroffenen handelt es sich um eine primäre oder essentielle Hypertonie, während die übrigen eine sekundäre Hypertonie in Folge einer bestehenden Grunderkrankung entwickeln.

Allgemeines

  • Die arterielle Hypertonie wird definiert als anhaltender systolischer Blutdruck >140mmHg und diastolischer Blutdruck > 90 mmHg.
  • Risikofaktoren sind Tabakrauchen, Adipositas, genetische Prädisposition, hoher Kochsalz- und Alkoholkonsum, Stress, Bewegungsarmut. Durch entsprechende Lifestyle-Veränderungen kann eine signifikante Besserung erzielt und prophylaktisch das Risiko gesenkt werden.
  • Zu Beginn bemerken die meisten Patienten Kopfschmerzen – oft frühmorgens, Schwindel, Epistaxis und Abgeschlagenheit. Später kann es bei nicht adäquat behandelter Hypertonie zu Belastungsdyspnoe, pectanginösen Beschwerden, Palpitationen, Übelkeit, Sehstörungen, Nervosität, Angst und Diaphorese kommen.
  • Die Folgeekrankungen der arteriellen Hypertonie sind Arteriosklerose, hypertensive Herzkrankheit, Fundus hypertonicus und hypertensive Retino- und Nephropathie.
  • Hypertonie gehört neben der Hypercholesterinämie, Tabakrauchen und Diabetes mellitus zu den “vier großen Risikofaktoren“ hinsichtlich kardiovaskulärer Morbidität und Mortalität.

Zur Behandlung der Hypertonie bietet Pfizer folgende Produkte an:
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