Meningokokken-Infektionen

Meningokokken-Erkrankungen werden von Bakterien namens Neisseria meningitidis hervorgerufen.

Sie betreffen in erster Linie die weichen Häute von Gehirn und Rückenmark, an denen sie gefährliche Entzündungen hervorrufen können. Ihr Verlauf ist oft schwer, besonders dann, wenn sie sich im Blutgefäßsystem verteilen (Sepsis).

Die Symptome einer Meningitis (Gehirnhautentzündung), starke Kopfschmerzen, hohes Fieber und Nackensteifigkeit, Übelkeit und Erbrechen, bei der septischen Form Hautblutungen, sind Alarmzeichen und sollten sofort behandelt werden. Unbehandelt endet fast die Hälfte der Meningitis-Fälle tödlich.

Meningokokken werden anhand bestimmter Merkmale an ihrer Außenhaut in verschiedene Typen eingeteilt, wobei einige wenige für die meisten schweren Erkrankungen verantwortlich sind.

Eine Erkrankung kann in jedem Lebensalter auftreten. Besonders gefährdet sind Säuglinge, Kleinkinder (Altersgruppe 0 – 4 Jahre) sowie Jugendliche und junge Erwachsene.

Die Ansteckungsgefahr von engen Kontaktpersonen, insbesondere solchen im gleichen Haushalt oder in Gemeinschaftseinrichtungen, ist stark erhöht.

(Quelle: http://www.bmgf.gv.at/home/Gesundheit/Krankheiten/Meningokokken)

  • Im Jahr 2016 wurden an der Nationalen Referenzzentrale für Meningokokken 37 laborbestätigte Fälle invasiver Meningokokken-Erkrankungen (IME) (davon 3 Todesfälle) registriert. Daraus resultiert eine Inzidenz von 0,43/100.000 Personen, eine Letalität von 8% und eine Mortalität von 0,03/100.000 Personen.
  • Bei 31 Isolaten konnte eine Serogruppen-Bestimmung durchgeführt werden. Serogruppe B wurde mit 74,2% am häufigsten nachgewiesen, gefolgt von Serogruppe C und W (je 9,7%) und Serogruppe Y (6,5%).

Zur Prophylaxe der Meningokokken-Erkrankungen bietet Pfizer folgende Produkte an:
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